Der Karlspreisträger 1993

Felipe González Márquez

Ministerpräsident des Königreichs Spanien

Zur Person:
  • Geboren am 5. März 1942 in Sevilla.
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Sevilla; volkswirtschaftliche Ergänzungsstudien an der Universität Löwen (Belgien). 1966 eröffnete er in Sevilla ein Anwaltsbüro und hatte einen Lehrauftrag für Arbeitsrecht an der Universität von Sevilla.
  • Schon während seiner Studienzeit engagierte er sich in der sozialistischen Bewegung; 1964 trat er der damals noch illegalen Sozialistischen Partei bei, 1974 wurde er deren Generalsekretär (bis 1997). 1981 übernahm er den Parteivorsitz.
  • Von 1982 - 1996 war er spanischer Ministerpräsident; in seiner Amtszeit festigte er die Demokratie und sein wirtschaftspolitischer Reformkurs trug zur Stabilisierung der Wirtschaft bei. Er setzte sich für den Verbleib seines Landes in der NATO ein und führte Spanien 1986 in die Europäische Gemeinschaft.
Der Text der überreichten Urkunde lautet: Der Text der überreichten Medaille lautet:

Am Himmelfahrtstag, dem 20. Mai 1993, wurde im Krönungssaal des Rathauses, der ehemaligen Kaiserpfalz, der Internationale Karlspreis zu Aachen an den Ministerpräsidenten des Königreichs Spanien, Felipe González Márquez, verliehen in Würdigung seines beharrlichen und leidenschaftlichen Engagements für die Europäische Einigung.

Karlspreis zu Aachen 1993
Felipe González Márquez
Streiter für Freiheit und Demokratie in Europa

Der Festakt zur Preisverleihung fand am 20. Mai 1993 in Aachen statt. Anlässlich der Preisüberreichung wurden folgende Reden gehalten: